MedWelt Blog

April 18, 2009

Medikament Ritalin mit dem Wirkstoff Methylphenidat steht bei jungen Akademikern

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:30 pm

Immer häufiger konsumieren Studenten Medikamente, um ihre Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen und in Klausuren und Prüfungen besser abzuschneiden, so das Magazin Handelsblatt Junge Karriere. Vor allem das Medikament Ritalin mit dem Wirkstoff Methylphenidat steht bei jungen Akademikern hoch im Kurs – ein Trend mit gefährlichen Folgen.

Ritalin, benannt nach der Frau des Erfinders Panizzon, fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und wird vorwiegend gegen Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen wie ADHS verschrieben. Nach Angaben der Bundesopiumstelle hat sich der Absatz von Ritalin in Deutschland im letzten Jahrzehnt beinahe verzehnfacht. An dieser erschreckend hohen Zahl sind Studenten nicht ganz unbeteiligt. Insbesondere Jura- und Medizinstudenten, bei denen der Leistungs- und Konkurrenzdruck überdurchschnittlich hoch ist, konsumieren Ritalin in größeren Mengen. „Dem erhöhten Wettbewerbsdruck in der Gesellschaft wird begegnet, indem man zu solchen Substanzen greift“, erklärt Isabella Heuser, Psychotherapeutin an der Berliner Charité gegenüber Welt Online.

Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Uni-Klinik Göttingen, machte in diesem Zusammenhang eine erstaunliche Beobachtung: Im Gegensatz zu den Spaßdrogen der letzten Jahrzehnte wie LSD, Kokain oder Ecstasy ist Ritalin „die Droge für die Pflichterfüller-Generation“. Erstmalig wird nun eine Droge konsumiert, um den gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Professor Hüther nennt das „Vernunftsdroge“.

Wie verheerend sich der Konsum von Ritalin auf Körper und Geist auswirken kann, hat ein Philosophie-Student im Selbstversuch getestet. Bis zu seinen Abschlussprüfungen hofft er, mithilfe von Ritalin etwas „Stille in [s]einem Kopf“ zu bekommen, denn er leidet wie so viele unter Konzentrationsproblemen. Schon kurz nach der ersten Einnahme fühle er sich sehr konzentriert und auch wenn Ritalin seine Arbeitsmoral nicht stärke, so helfe es ihm dennoch, sich von nichts und niemandem mehr ablenken zu lassen. Seinen effektiven Lerntag in der Bibliothek kommentiert er mit den Worten „Ja, ich bin ein Zombie, aber ein Zombie, der lernt wie eine Maschine“. Auch seine Freunde bemerken eine deutliche Gemüts- und Verhaltensänderung an ihm, er sei aggressiver, lebhafter und etwas anstrengend geworden. Mitten in seinem Selbstversuch gibt der Student zu, sich zu gefallen, wenn er Ritalin genommen hat. Wie so oft bei Medikamentensucht sei das Problem, dass man den Zeitpunkt verpasse, „an dem man die Kontrolle verliert“.

Sein Fazit des Experiments: „Wer sagt, Ritalin helfe nicht, lügt. Es schlägt nicht bei jedem an, aber aus mir hat es den Studenten gemacht, der ich sein sollte: hellwach, fokussiert und diszipliniert. Und einen Menschen, der ich nicht sein will: zwanghaft und unentschlossen. Ich habe meine Freunde gefragt, ob sie mich verstehen. Sie fragten zurück, ob ich noch welche von den Pillen übrig habe.“

Wirkung des Medikaments Avastin bei Dickdarmkrebs

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:23 pm

Der Pharma- und Diagnostikkonzern Roche wird vorerst keine neuen Patienen für eine Studie werben, die die Wirkung des Medikaments Avastin bei Dickdarmkrebs erforschen soll. Es hatte mehrere Tote unter den bisherigen Teilnehmern der Untersuchung gegeben.

HB ZÜRICH. Das Onkologieprogramm von Roche und Genentech an sich sei davon aber nicht betroffen, teilte Roche am Montag weiter mit. Pharmachef William Burns sagte, der Rekrutierungsstopp dürfte keine finanziellen Folgen haben. Die klinische Studie sei immer noch in einem Stadium, in dem eine Hypothese getestet werde, so Burns. Das beruhigte die Anleger allerdings wenig: Die Roche-Genussscheine brachen an der Börse zeitweise 4,5 Prozent ein.

In der Avant genannten Phase-III-Studie wird Avastin an Dickdarmkrebs-Patienten verabreicht, die auch mit den Chemotherapien Folfox-4 und Xelox behandelt werden. Avastin gehört zu einer neuen Generation von Medikamenten, die die Blutzufuhr zum Tumor unterbinden. Dadurch wird das Wachstum und die Streuung im Körper (Metastasierung) gebremst. Avastin ist sowohl für Roche als auch für deren US-Tochter Genentech ein sehr erfolgreiches Produkt.

Die Sicherheitsüberprüfung wurden von einem unabhängigen Gremium, dem Data Safety Monitoring Board (DSMB), empfohlen und wird von Roche unterstützt. In einer Teilstudie – der Kombination Xelox plus Avastin – kam es den Angaben zufolge zu vier Fällen von plötzlichem Herztod, wobei in drei Fällen jüngere Patienten betroffen waren.

Avastin ist in den USA und in der EU zur Behandlung von zuvor untherapierten Dickdarmkrebs-Patienten zugelassen und wirkt laut Studien auch gegen Lungen- und Brustkrebs. Roche geht für das Mittel laut früheren Angaben von einem Umsatzpotenzial von mehreren Milliarden Schweizer Franken aus.

Laut Roche soll mit den vorübergehenden Stopp der Patientenrekrutierung das DSMB Gelegenheit erhalten, eine vollständige Beurteilung der Sicherheitsaspekte vorzunehmen. Die geplante schnelle Rekrutierung von Patienten für die Avant-Studie von mehr als 200 Personen pro Monat könnte eine angemessene und zeitgerechte Intervention umöglich machen, hieß es. Patienten, die bereits in die Studie aufgenommen wurden, werden die Behandlung wie im Prüfplan vorgesehen weiterführen und ihre Sicherheitsdaten werden weiterhin durch das DSMB überwacht.

Roche-Pharmachef Burns erklärte, die Prüfung der Situation und die Entscheidung, wie die Rekrutierung wieder aufgenommen werde, dürfte einige Monate in Anspruch nehmen. „Das könnte zu einer noch schnelleren Rekrutierung führen, wenn alles gut geht, oder zu einer Verfeinerung der Studie, oder es könnte dazu führen, dass ein Teil der Studie fallen gelassen wird. Es gibt verschiedene mögliche Ergebnisse, aber es ist zu früh, zu spekulieren“, sagte er.

Analysten schätzten den Stopp der Patienten-Rekrutierung selbst meist als unproblematisch ein; Umsatzschätzungen für den Einsatz von Avastin in Kombination mit anderen Therapien seien noch nicht in den Modellen enthalten, hieß es. Sie verwiesen zum Teil aber darauf, dass die großn Erwartungen an Avastin und die hohe Bewertung von Roche, die überwiegend auf dem Erfolg der Krebsmedikamente des Konzerns aufbaue, die Stimmung trüben und für Druck auf den Kurs sorgen könnten.

Bei Dresdner Kleinwort Wasserstein etwa hieß es, es sei zwar unwahrscheinlich, dass sich die Schätzungen für Avastin änderten. Aber das Risiko, dass das Medikament nicht für weitere Indikationen zugelassen werde oder dass sein Einsatz bei andere als den zugelassenen Indikationen begrenzt sei, nehme zu.

Laut Bank Sarasin dürften wegen der hohen Erwartungen an Avastin alle Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Medikament den Kurs der Roche-Titel negativ beeinflussen.

Sonderangebot für Viagra und Cialis

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:16 pm

Bei Dokteronline.com gibt es jetzt ein Sonderangebot für Viagra und Cialis. Ihr spart 5€ auf Eure Bestellung. Das interessante ist sicher, dass man dort Viagra und Cialis rezeptfrei bestellen kann. Bzw. ist es dort so, dass Ihr Euer Viagra-Rezept durch ein unabhängig angeschlossenen Arzt ausgestellt bekommt und die Medikamente durch eine europäische Online-Apotheke über den Postweg zu Euch nach Hause geliefert werden. Perfekt. So bekommt man Viagra günstig und ohne Probleme

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Generika Levitra auch auf weibliche Genitalien wirken

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:10 pm

Potenzmittel, die Männern zu mehr Stehvermögen im Bett verhelfen, könnten auch die Lust von Frauen anregen. Eine Studie beweist, dass die Substanzen auch auf weibliche Genitalien wirken.

Für Männer mit Erektionproblemen gibt es bereits seit einem Jahrzehnt Hilfe: die sogenannten PD-5-Hemmer, besser bekannt als Sildenafil (Levitra), Vardenafil (Levitra) und Tadalafil (Cialis). Die Wirkstoffe verbessern die Durchblutung im Penis. Millionen Männer profitieren von diesen Medikamenten. Für Frauen mit Lust- und Orgasmusstörungen gab es bis jetzt kaum Arzneimittel. Dabei ist die Ursache für weibliche sexuelle Dysfunktion (FSD = Female Sexual Dysfunction) in vielen Fällen ebenfalls durch eine Mangeldurchblutung der Genitalien begründet – so wie Erektionsstörungen des Mannes.

Mehr Durchblutung für Vagina und Klitoris

Wissenschaftler des Medical College of Georgia haben sich jetzt dieses Problems angenommen und testeten im Tierversuch, wie PD-5-Hemmer auf männliche und weibliche Genitalien wirken. Dabei richteten sie ihr Augenmerk auf die Arteria pudenda interna, das Blutgefäß, das beim Mann den Penis versorgt, bei der Frau Vagina und Klitoris. Es stellte sich heraus, dass alle drei Substanzen bei männlichen und weiblichen Ratten diese Arterie entspannen und damit die Blutzufuhr in die Genitalien erhöhen. Allerdings reagieren die weiblichen Nager bereits auf eine geringe Dosis von Sildenafil. Männliche sprachen besser auf Vardenafil an.

„PD-5-Hemmer können für die Behandlung der FSD sinnvoll sein, wenn diese durch Mangeldurchblutung verursacht ist. Allerdings verdient der deutliche Unterschied, wie Männer und Frauen auf die Wirkstoffe reagieren, weitere Untersuchungen“, fasst Kyan J. Allahdadi zusammen. Bisher waren diese Potenzmittel für Frauen nicht zugelassen, weil aussagekräftige Studien fehlten. Der Forscher wird seine Studie auf der 122. Jahrestagung der American Physiological Society am 18. April in New Orleans vorstellen.

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